Veröffentlichung mit Genehmigung vom 22.4.2005 von H.Wolfgang Schulz

Presse-Information der Münchner SPD |   2. September 2003
Karl Reitmeier feiert seinen 90. Geburtstag
  • MdL Monica Lochner-Fischer gratuliert als erste
90 Jahre wurde am letzten Sonntag der Hobbyfotograf Karl Reitmeier. Er wurde weit über die Grenzen Freimanns bekannt für seine umfangreiche private Fotosammlung über seinen Stadtteil. Über 100.000 Bilder und Dokumente hat der rüstige Rentner in den letzten 50 Jahren zusammen getragen. In unzähligen Stadtrundfahrten und Schulvorträgen hat er seinen Mitmenschen seine Heimat Freimann näher gebracht. Es gibt kaum eine lokalgeschichtliche Untersuchung und Dokumentation, die ohne Karl Reitmeiers reichen Erfahrungs- und Dokumentenschatz erstellt worden wäre.

Nicht nur das Festhalten der Geschichte des Stadtteils, sondern auch das Gestalten seiner Heimat war und ist seine Berufung. So ist er Gründungsmitglied des Freimanner Kulturvereins, war Geschäftsführer des SC Freimanns, ist aktiv im Siedlerschaft Kieferngarten e.V. und weiteren Vereinen. In der SPD feiert er heuer sein 40. Jubiläum.

Zu seinen Ehren veranstaltete der Siedlerverein Kieferngarten ein Fest. Zuvor besuchte die Landtagsabgeordnete Monica Lochner-Fischer Karl Reitmeier in seinem Haus in der Kieferngartensiedlung und überreichte ihm anläßlich des Ehrentages eine SPD-Ehrenmedaille. Damit konnte der Jubilar seine Sammlung von Auszeichnungen, darunter die Verdienstmedaille der Bundesrepublik und »München leuchtet«, komplettieren.

Zahlreiche Festredner aus Landtag, Stadtrat und von Vereinen lobten sein langjähriges, ehrenamtliches Engagement. Unter den Gästen waren u.a. der Sozialreferent Frieder Graffe und der Stadtrat Peter Rupp. Reitmeier ließ es sich nicht nehmen, in seiner Dankesrede ausführlich über die Anfänge des Aufbaus der Gruson- und Kieferngartensiedlung in Freimann nach dem Kriege zu referieren. Seine 90 Jahre sind ihm nicht anzumerken, so daß der neue Pfarrer der evangelischen Gemeinde in seiner Rede zum zukünftigen Leben des Geburtstagskindes meinte, "Man soll Gott keine Grenzen setzen."
 

Wolfgang Schulz eMail
SPD-Landtagsstimmkreis 108